1093

Gründung der Gemeinde St. Peter durch die Zähringer von Villingen, die Verbindung erfolgte über Urach / Kalte Herberge

Ab dem 12. Jahrhundert

Die wichtige Straßenverbindung zwischen der Baar und Breisach geht über die Kalte Herberge

1370

Erste Erwähnung der Familie Winterhalder auf der Kalten Herberge. Der Name kommt von Winter und Abhang = eine Halde. Die Kalte Herberge steht am steilen Abhang zum „Wolfsloch“.

 

1480

Überreichung eines Familienwappens mit der lat. Inschrift „festina lente“(Eile mit Weile) Die Kalte Herberge gilt als wichtigste Station an der alten Wegverbindung Freiburg- Villingen

 

1524 / 25

Bauernkrieg, die Kalte Herberge mittendrin.

 

1617

Geburtsjahr von Bartle Winterhalder, Begründer der Bildschnitzerfamilie Winterhalder. Sohn Adam wahr Lehrmeister des 14-jährigen Mathias Faller (1707-1791) und zu seiner Zeit der bedeutendste Barockbildhauer im Schwarzwald.

 

1618

30-jähriger Krieg bringt Not, Pest und Tod.

 

1704

Durchzug eines Heeres mit 13.000 Mann und 4000 Wagen von Freiburg nach Villingen. Ständiges „Schanzen“ in den Jahren 1700 bis 1750 auf den Schwarzwaldhöhen bei der Kalten Herberge

4. Mai 1770

Die 14-jährige Kaiserstochter Maria Antonia später Marie Antoniette als Königin von Ludwig dem XVI. die eröffnete das Höllental. Hiermit entfielen endgültig die Einnahmen aus der Verkehrsverbindung Villingen-Freiburg. Das größte Ereignis das der Schwarzwald je gesehen hat. Mit 21 Sechsspänner-Kutschen übernachtete man in Donaueschingen beim Fürsten zu Fürstenberg.

 

1810

Thomas Winterhalder gründete eine eigene Firma zur Uhrenherstellung. Die Kalte Herberge war im Zentrum der Uhrmacherei (in einem Radius von ca. 30km wurden Uhren hergestellt), hier war quasi ein Uhrmacherschule. Die Firma Winterhalder und Hofmaier produzierte später in Neustadt Uhren

 

1813

Napoleonische Kriege. Russenkreuze zeugen von dem Elend im Hochschwarzwald

 

24. Februar 1844

Lawinenunglück in der Nähe der Kalten Herberge, es starben 17 Menschen. Mit 16 Pferdeschlitten wurden die Toten nach Neukirch überführt.

 

1935

Am Wochenende ging‘s auf der Kalten Herberge immer rund. Da spielten die Brüder Winterhalder auf dem Dachboden und alle kamen aus nah und fern - meist zu Fuß!

 

1940

Die sogenannte Hitlerstraße Richtung Thurner wird gebaut.

 

1954

Die Kalte Herberge ist immer noch in Eigentum der Familie Winterhalder. Damals übernahmen Emil & Anna Winterhalder das Gasthaus und den nebenan liegenden Steighof. Bis dahin hatten das Gasthaus und der Steighof immer den gleichen Eigentümer

 

1974

Nachdem sich gegenüber der Gaststätte schon 1968 ein kleiner Tellerlift befand, wurde in diesem Jahr ein moderner „Schlepplift“ gebaut.

 

1989

In Besitz der heutigen Eigentümer Ernst & Tamara Winterhalder.

 

16. Oktober 2002

Tamara Winterhalder übernimmt die Bewirtung der Kalten Herberge

 

2006

Bau des neuen Gästehauses mit Ferienwohnungen direkt neben dem Gasthaus Kalte Herberge

 

2008

Sohn Peter Winterhalder übernimmt zunächst als Alleinkoch die Küche der Kalten Herberge

 

2009

Sanierung der Hauptwirtschaft. Der sehr alte Dielenboden muss weichen, es wird ein Weißtannendielenboden (vom Nachbarwald) mit Isolierung verlegt und die Theke komplett erneuert

 

2009

Kommt Verstärkung in der Küche: Hannah Rombach bringt mit Ihren Kochkenntnissen nochmals frischen Wind mit.